Ich bin Sonos.

Lange dachte ich darüber nach, ob es sich lohne ein Sonos System anzuschaffen. Dafür sprach wie ausgeklügelt das System ist, gerade Sonos Connect ist ein wichtiger Teil des ganzen Pakets. Etwas zögern liess mich aber der Android Support. Sonos unterstützt AirPlay und UPnP. Auf Android ist aber diese Tage alles Chromecast. Wobei mein Padfone auch UPnP unterstützt, allerdings kann man damit doch den Sound von Google Play Music noch nicht aufs Sonos System zaubern.

Der Workaround für Android

Also eigentlich sind’s zwei. Zum einen habe ich Cast to UPnP, welches eben auch mit Sonos funktioniert, aber einfach noch etwas zu instabil ist. So bricht das Streaming teils zufällig ab. Ich hatte Cast to UPnP schon um auf dem XBMC Google Play Music abspielen zu können, habe dann aber auf BubbleUPnP gewechselt, was auch nicht optimal funktioniert.

Im Moment nutze ich Macronos. Es stellt lokal eine Chromecast Gerät zur Verfügung, das mit Google Play Music funktioniert. Zusätzlich bringt es Unterstützung für Tasker/Locale/Llama. Also sowieso eine gute Sache.

Darum Sonos und nicht Pure Jongo

Mit Jongo hat Pure ein Konkurrenzsystem zu Sonos auf den Markt gebracht, dass doch signifikant billiger ist. Vergleichbare Komponenten sind teils über 100 (hundert) Franken billiger.

Doch leider bietet das System auch weniger Liebe zum Detail. Für mich der entscheidende Unterschied zwischen Sonos und Pure’s Jongo war die Tatsache, dass man mit dem Sonos Connect auch Audio vom bestehenden System ins Sonos System aufnehmen kann. Die simultane Wiedergabe ist dann zwar weniger optimal, aber mit Pure Jongo geht das gar nicht.

Wieso ist das toll? So ist der Ton vom TV oder Radio (also einfach all dem was im Wohnzimmer steht) im  ganzen Haus: auf dem Balkon oder in der Küche, wo man es der Mitbewohner halt gerade braucht.

Sonos Connect an der Wohnzimmeranlage.

Zudem haben alle Sonos Komponenten mindestens einen Ethernet Anschluss. Und wenn man den nicht für den Anschluss an einen Switch benutzt, weil man eine Bridge hat, kann man ihn als Internetquelle nutzen. Kleine Details die den Unterschied machen. Und wenn man keine Bridge hat, kann man Sonos Geräte übrigens auch direkt übers W-LAN benutzen, falls man in einem älteren Haus ohne Netzwerkanschluss in jedem Raum wohnt. Ein mit Netzwerkkabel verbundenes Sonos Gerät ersetzt alternativ die Bridge.

Aber auch Sonos ist nicht perfekt

Zu guter letzt meine schlechteren Erfahrungen mit Sonos bisher: verbinden des Play:3. Der Sonos Play:3 tönt zwar unglaublich toll für seine Grösse, aber wehe man trennt ihn mal schnell vom Strom, und schon darf man basteln um ihn wieder ins System aufnehmen zu können. Sonos merkt immerhin, dass es diesen Lautsprecher schon mal gesehen hat und benutzt dann wieder dieselben Einstellungen wie zuvor. Aber bis dort muss man mindestens dreimal versuchen den Lautsprecher mit der Bridge (via App) zu verbinden.

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